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„Der Militär-Krawall in der Gumpendorfer Kaserne wegen 25 Stockschläge“, Flugschrift, vermutlich 1848

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  • Kapitel

    Soldatenabrichtung. Gewalt als militärisches Instrument zur Gehorsamsproduktion

    Zur Abrichtung der Rekruten setzte das Militär auf die systematische Anwendung von körperlicher und psychischer Gewalt. Demütigungen, Drohungen und die Anwendung drastischer Körperstrafen prägten den soldatischen Alltag. Zwar führte die öffentliche Kritik zu umfangreichen Reformen, doch sollten diese die Realität des Kasernenalltags nur bedingt verbessern.